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Hochscharzwald






 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichte

 

Drei Seen, der Titisee, der Windgfällweiher und der Schluchsee, gaben der  Dreiseenbahn den Namen.
Die Strecke wurde bereits 1912 geplant und der Bau dann durch den badischen Landtag in Karlsruhe beschlossen.

Der Erste Weltkrieg verzögerte den Bau der Strecke um einige Jahre. Erst 1919, sieben Jahre nach Baugenehmigung, wurde mit dem Bau der Strecke begonnen.
Und am 1. Dezember  1926 wurde die Dreiseenbahn feierlich eröffnet. Im Volksmund bekam die Strecke den Namen Ewigkeitsbahn.
19,2 km ist die Strecke der Dreiseenbahn vom Bahnhof Titisee bis Seebrugg lang. Der geplante Anschluss nach St. Blasien wurde nicht gebaut.

Die Station Bärental ist mit 967 m ü.M. der höchst gelegene normalspurige Bahnhof der DB.
 
Außer der Fischbachbrücke beim Bahnhof Schluchsee  waren keine größeren  Bauwerke notwendig.
Obwohl die Dreiseenbahn zu den Bergbahnen der DB gehört, gibt es keine Tunnels.
Im Ort Titisee zweigt die Linie von der Höllentalbahn ab und erreicht über die Stationen Feldberg-Bärental, Altglashütten-Falkau, Aha und Schluchsee den Endpunkt Seebrugg.
Die beiden Stationen Schluchsee und Seebrugg liegen direkt am Schluchsee.

1934 wurde mit der Elektrifizierung begonnen und 1936 beendet. Dennoch wurden auch Dampfloks der Baureihe 75, 50 und 85  eingesetzt. 1960 wurde der Dampflok-Betrieb endgültig eingestellt.

Bis zum Ende des Jahres 2002 verkehrte ein InterRegio-Zug von Emden  bis in den Hochschwarzwald nach Seebrugg.


Heute fahren Doppelstockzüge mit Lokomotiven der Baureihe 143.

2008 drohte der Abriss der Gleisanlagen in Seebrugg. Dank des Engagements unseres Vereins konnte dies jedoch erfolgreich verhindert werden.